„Kein Geschenk übertrifft das Geschenk des Lebens.“
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Kreative Schöpfung, Bewegung, Aktivität sind die charakteristischen Eigenschaften von Vata. Schwangerschafts-Zeit ist Vata-Zeit. Ein neues Leben wächst heran! Das heißt der Körper, Geist und Emotionen sind ständig in Aktion. Eine schwangere Frau braucht Entspannung, Harmonie und Freude, damit nicht nur sie, sondern auch ihr Kind ebenso von einer entspannten und schönen Situation im Mutterleib maximal profitieren kann. Dies geschieht in Form von optimaler Gesundheit auf körperlicher, geistiger und emotionaler Ebene. In Indien werden seit Jahrtausenden Frauen während der Schwangerschaft und nach der Geburt, sowie die Neugeborenen massiert.
Um die Erhöhung von Vata zu vermeiden, soll die Frau für körperliche und geistige Ruhe sorgen. Alle Extreme, wie anstrengender Sport, anstrengendes Reisen insbesondere das Fliegen, extreme klimatische Bedingung sollten vermieden werden. Jeden 2. Tag eine Massage mit gereiftem warmem Sesamöl und danach ein warmes Bad helfen Vata zu reduzieren und die Gewebeschichten zu stärken. Besonders in der Schwangerschaft ist der Ausgleich von Vata und Pitta sehr Wichtig. Pitta ist für die Kontrolle der weiblichen Fortpflanzungsorgane zuständig. Pitta sollte im richtigen Maß vorhanden sein, zuviel Pitta und Hitze im Fortpflanzungsgewebe können allerdings Entzündungen (unter anderem) bei Muter und Kind begünstigen. Wie in allen Lebensbereichen der Ayurvedatherapie, spielt besonders in der Schwangerschaft die richtige Ernährung eine entscheidende Rolle. Um Pitta zu reduzieren, sind Nahrungsmittel, die scharf und sauer sind, gemieden oder reduziert werden. Dazu gehören saure und fermentierte Speisen, wie Tomaten, Joghurt, Essig, Alkohol und Industriezucker. Selbstverständlich sind die Ernährungsmaßnahmen sehr individuell, und Typabhängig! Eine individuelles Ernährungs-, Bewegungs-, und Entspannungsprogramm sollte jetzt besonders sorgfältig gestaltet werden, damit alle Elemente für das Wachstum des Kindes zur Verfügung stehen und der Körper der Mutter wohl auf erhalten bleibt. Anwendungsbeispiele: Bilden sich z.B. Wasseransammlungen und Schwellungen im Körper, ist Gerste, die wie Reis verwendet werden kann, oder Gerstenwasser sehr hilfreich. Dazu wird Gerste mit viel Wasser gekocht, anschließend werden die Körner abgefiltert und das Wasser warm oder kalt getrunken. Eine energiespendende und Gewebeaufbauende Zubereitung: 2 Datteln oder 1 Kaffeelöffel Hönig, 2 Mandeln, 1/2 Tl Fenchelsamen und gemahlene Kardamom über Nacht einweichen lassen, morgens pürieren und trinken. Dafür sind Wasser, Milch, Hafermilch, Sojamilch, etc. verwendbar. Finden sich drei bis vier Interessierte, können wir auch gerne einen Hausbesuch vereinbaren. Beachten Sie die Begünstigungen der Essener Familienkarte! |
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